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Der nächste Trend: Fair-Trade-Weine?


(01.10.2010) -  

Der nächste große Trend auf dem Weinmarkt heißt, den Analysten der US-Firma Datamonitor zufolge, Fair Trade. Was sich bei Kaffee oder Kakao bereits seit einigen Jahren steigender Beliebtheit erfreut, hat nach ihrer Analyse jetzt auch begonnen, auf den Weinmarkt überzuschwappen. Der Grund, warum ausgerechnet Wein das nächste Produkt sein könnte, dessen Konsumenten Fair-Trade-Produkte bevorzugen? Weinfreunde, so Datamonitor, zeigen häufig besonders großes Interesse für die Entstehung ihres Lieblingsprodukts und für seine Traditionen, und das macht sie empfänglich für die Message dieser Bewegung, die bereits 1958 in den USA ihren Ausgang nahm.

Datamonitor erwartet besonders auf dem britischen Markt starkes Wachstum - 18 % jährlich während der kommenden fünf Jahre - für Weine, die eines der verschiedenen Fair-Trade-Labels tragen.

Durch Fair Trade sollen den Erzeugern v. a. landwirtschaftlicher und handwerklicher Produkte ein angemessenes Einkommen garantiert und Umwelt- sowie Sozialstandards durchgesetzt werden. Konkret heißt das im Weinbau, dass vor allem kleineren Traubenproduzenten, die oft dem Diktat der Kellereigiganten unterworfen sind, Preise deutlich über dem Niveau des allgemeinen Markts garantiert werden. Neben dem britischen erscheinen den Analysten vor allem der australische, japanische und nordamerikanische Markt vielversprechend.


Fair-Trade-Weine sind eine

Fair-Trade-Weine sind eine gute Idee — dabei sollten wir aber vor allem auch an die heimischen Winzer denken.

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