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Diageo fordert einheitliche Alkoholsteuer in Großbritannien


(02.09.2010) -  

Der britische Getränkemulti Diageo (Guiness, Smirnoff, Baileys, J&B, Barton & Guestier, Sterling Vineyards and Beaulieu) hat nach einem Bericht von decanter.com gefordert, die Steuer auf alle alkoholischen Getränke müsse vereinheitlicht und auf Basis des tatsächlichen Alkoholgehalts jeder Getränkeart berechnet werden. Dazu solle die Steuer auf Hochprozentiges eingefroren und die auf andere Getränke wie Bier und Wein schrittweise angepasst werden - welch Wunder, wenn man sich vor Augen führt, dass Diageo sein Geld vor allem mit Schnaps verdient. Den politischen Entscheidungsträgern in Großbritannien versucht Diageo, das neue Besteuerungssystem mit der Aussicht auf zwischen einer halben und zwei Milliarden Steuermehreinnahmen pro Jahr schmackhaft zu machen. Wie gesagt ... zu bezahlen aus der Tasche der Firmen, die nicht im Hochprozentigen, sondern in Bier oder Wein ihr Hauptgeschäft habe, bzw. ihrer Käufer.


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