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Französicher Wein- und Branntweinexport legt kräftig zu


(27.02.2011) -  

Für die französische Wein- und Branntweinbranche gibt es derzeit eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass die Exporterlöse bei Weinen und Destillaten im Jahr 2010 wieder um 18 % stiegen, wodurch die Einbrüche aus dem Jahr 2009 zumindest zum Teil wieder korrigiert wurden. Die schlechte Nachricht ist, dass diese Entwicklung vor allem dem Export von Spirituosen (+ 33 %, Wodka sogar  40%) und Champagner (+ 21 %) zu verdanken war, während bei den Stillweinen gerade mal Bordeaux mit + 17 % (nach - 14 % im Vorjahr, wir berichteten) noch im Trend lag. Auch und gerade in Bordeaux zeigt sich aber, dass solche positiven Entwicklungen oft nur schlecht die traurige Realität einer großen Mehrheit von Erzeugern verdecken können, und dass die Schere zwischen erfolgreichen und erfolglosen Weingütern immer weiter auseinanderklafft. Während so die hochpreisigen Renommier-Bordeaux immer neuen Fabelpreisen zustreben, musste die Masse der Erzeuger von Bordeaux Supérieur und anderen Basis-Appellationen auch im Erfolgsjahr 2010 kräftig Federn lassen, wie kürzlich hier zu lesen war.


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