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Georgien hofft auf Europa ... und Russland


(08.08.2013) -  

Georgien hofft, in der Folge eines kürzlich mit der EU geschlossenen Handelsabkommens in Zukunft mehr Wein nach Europa exportieren zu können. Mit dem Abkommen werden sämtliche Einfuhrzölle und Mengenbeschränkungen für georgische Weine aufgehoben. Bereits im vergangen Jahr hat das Land Wein im Wert von 9,2 Mio. US $ nach Europa verkauft, in umgekehrter Richtung waren es nur 2,6 Mio. US $ für Still- und 1,9 Mio. US $ für Schaumweine, wie just-drinks.com berichtet.


Kachetien - hier das Kloster Alaverdi mit den Kaukasus-Gipfeln im Hintergrund - ist Georgiens beste und bekannteste Weinbauregion. (Foto: E. Supp)

Gleichzeitig hoffen die Georgier immer noch, dass Russland sein Embargo für die Weine aus dem Kaukasus aufhebt. Russland war vor der Zuspitzung der Streitigkeiten mit dem Nachbarn dessen größter Abnehmer, mit der Wahl der neuen georgischen Regierung im Herbst vergangenen Jahres war aber Hoffnung auf eine Beendigung des Embargos aufgekommen, wie wir berichteten.

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