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Kapregion setzt auf Weintourismus


(13.01.2011) -  

Die südafrikanische Kapregion wird in Zukunft verstärkt auf den Weintourismus als Absatz- und Werbemöglichkeit für ihre Weine setzen. Das ist das Ergebnis einer Konferenz von Tourismus- und Weinbauorganisationen, die kürzlich in Kapstadt stattfand. Bislang konnten die Synergien zwischen beiden Bereichen offenbar noch nicht entwickelt werden, da die organisatorischen Strukturen dafür fehlten - angesichts der jahrzehntelangen Diskussionen zum selben Thema in anderen Weinbauländern sicher eine extreme Form von Betriebsblindheit.

In Zukunft sollen Touristen aus aller Welt, aber auch aus den Metropolen aus dem Norden und Osten des Landes, zu "Öko"-Wanderungen und Ausritten in den Weinbergen, zu Off-road-Touren im Geländewagen, aber auch zu Besuchen in Wildparks und Glasbläsereien, die an Weingüter angeschlossen sind, animiert werden.

Ob die massiven Investitionen, die in der jüngsten Vergangenheit in den Fußballtourismus - insgesamt ein ziemlicher Flop, wie man heute weiß - getätigt wurden, die Entwicklung solcher Synergien unnötigerweise verzögert haben, geht aus den Berichten über die Konferenz nicht hervor. Genauso wenig geht daraus hervor, wie die Strukturen, die diese Synergie in Zukunft garantieren könnten, denn aussehen sollten.


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