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Österreichs Weinexport trotzt der Krise


(13.01.2011) -  

Österreich hat im abgelaufenen Jahr mit 122 Mio. EUR seine Exporterlöse voraussichtlich noch einmal steigern können, obwohl die Exportmengen (60 Mio l) nach vier Jahren mit steigender Tendenz gegenüber dem Vorjahr (69 Mio. Eur) um mehr als 12 Prozent zurückgingen. Damit konnte der Literpreis auf das neue Rekordniveau von etwas mehr als 2 Euro gesteigert werden, Flaschen- und Fassweinexport zusammengerechnet. Dabei schnitt vor allem der Flaschenexport besonders gut ab und erreichte voraussichtlich ein Volumen 43 Mio. Liter, bei einem Literpreis von allerdings nur noch 2,58 EUR (2009 = 2,61 EUR), während der Fassweinexport mit 17 Mio. l auf dem tiefsten Stand seit 2005 (bei 0,65 EUR/l, das ist der höchste Preis seit 2005) landete.

Deutschland spielt bei Mengen und Erlösen immer noch die Erste Geige beim Export der Alpenrepublik. Die Umsätze hierzulande erreichten in den ersten zehn Monaten des Jahres ein Niveau von 53 Mio. EUR (2,2 Mio. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres) und damit einen Anteil von 58 % am Gesamtexport, während mit 34,5 Mio. l (2009 = 37,2 Mio. l) weiterhin 73 % (2009 = 72,9 %) der Mengen bei den Piefkes landete.

Weitere wichtige Märkte für Österreichs Winzer waren die Schweiz, Tschechien, die USA, die Niederlande und Schweden, wobei besonders in der Schweiz, in den USA, in Großbritannien, Japan, Dänemark und Russland Literpreise erzielt wurden, die teilweise um das Dreifache über den deutschen Flaschenpreisen lagen.


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