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Stürmisches Frankreich: Schäden von Bordeaux bis in die Champagne


(08.08.2013) -  

Mit großen Zerstörungen durch Stürme und Hagelschlag hatten Frankreichs Prestigeregionen seit Ende Juli zu kämpfen. Die Unwetter, die vom 26. Juli bis zum 2. August Bordeaux, die Champagne und auch das Burgund überzogen, hinterließen eine Spur der Verwüstung. Im Bordelais ar vor allem das Entre-Deux-Mers betroffen - insgesamt wurden hier 4.000 ha Rebfläche zerstört, wobei alleine das bekannte Château Bonnet der Familie Lurton den Verlust von 280 seiner 300 ha beklagen musste -, insgesamt sollen in der Region zwischen 5.000 und 10.000 ha von den Unwettern getroffen worden sein. Allein für das Entre-deux-mers gehen erste Schätzungen von einem Schaden in Höhe von bis zu 20 Mio. EUR aus.


Château Pichon Lalande - hier gab es zwar keinen Hagel, aber dafür beschädigten die Stürme Teile des Daches. (Foto: E. Supp)

Weniger der Hagel als vielmehr die Stürme machte dem Médoc zu schaffen, wo Dächer und der historische Weidenbestand von Château Lafite beschädigt wurden. Am rechten Dordogne-Ufer waren vor allem die Côtes de Castillon betroffen, wie Jancis Robinson auf ihrer Website berichtet.

Aber auch der Osten und der Norden Frankreichs blieben nicht verschont. In der Champagne wurden zwischen 10 und 20 % der Ernte in so berühmten Premiers Crus wie Cramant, Chouilly und Avize vernichtet, wie winespectator.om schreibt, und im Burgund traf es Renommiergemeinden wie Volnay und Meursault, wo der Hagel einige Tage zuvor niedergegangen war.

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