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Weinxport: Chile muss umdenken


(07.11.2012) -  

Chile hat in den letzten Jahren auf seinem wichtigsten Exportmarkt, den USA, herbe Verluste hinnehmen müssen. Wie Wine-Enthusiast-Redakteur Michael Schachner auf weinmag.com schreibt, ist der Boom der letzten 15 Jahre seit 2010 Jahren von Stagnation bzw. Rückgang abgelöst worden. Im Volumen gingen die Ausfuhren der Chilenen seither um 10 %, im Wert immerhin noch um 7 % zurück.

Santa Cruz, das Zentrum des Anbaugebiets Colchagua Valley (Foto: E. Supp)
Santa Cruz, das Zentrum des Anbaugebiets Colchagua Valley (Foto: E. Supp)

Ob dies an der allgemeinen Wirtschaftskrise, an der zu starken chilenischen Währung oder an wechselnden Moden liegt - statt Chile sind in den USA aktuell Weine aus Argentinien oder der Provence "in" -, vermag Schachner nicht zu bestimmen. Er stellt allerdings fest, dass die chilenische Weinwirtschaft auch in Großbritannien, ebenfalls ein wichtiger Markt, Boden verloren hat. Demgegenüber sind die Ausfuhren nach Brasilien und vor allem China deutlich gewachsen. In China werden die Chilenen in diesem Jahr voraussichtlich fast 25 Mio. Flaschen absetzen.

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