WorldWine Aktuelles

83 x Austrias Top in Wien

0 (10. Juni 2014)   Wien ist eine Reise wert, vor allem immer dann, wenn die österreichische Weinwirtschaft in der Hofburg ihre besten Weine präsentiert. VieVinum heißt das Spektakel, das am kommenden Wochenende zum neunten Mal stattfindet, und zu dem Tausende aus aller Herren Länder in die Donaumetropole pilgern. In der Flut der Weine dürfte es vielen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grunde habe ich die mehr als 8.000 Verkostungsnotizen österreichischer Weine aus den letzten Jahren einmal nach den besten und interessantesten Gewächsen durchforstet ....

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Barolo venerabilis

0 (19. Januar 2014)   Geplant hatte ich diese "Verkostung" schon länger, nur leider war sie nie zustande gekommen. Und so lud ich schließlich einfach ein paar Freunde zu mir nach Hause ein und öffnete mit ihnen zusammen einen Teil der Barolos aus den 1980er Jahren, die noch in meinem Keller schlummerten. Und sie waren großartig! Fast alle noch in Form, obwohl der eine oder andere seinen Höhepunkt schon überschritten hatte, und manche der Flaschen wirkten, als hätten sie ruhig auch noch einmal 10 oder 20 Jahre reifen können ...

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Traumweine 2013

0 (5. Januar 2014)   Wie schon in den vergangenen Jahren habe ich auch an diesem Jahreswechsel einmal nachgeschaut, wie viele und welche Traumweine ich in den abgelaufenen 12 Monaten genießen durfte. Während die "Ernte" in manchen Jahren eher spärlich ausfiel, fand ich in diesem gleich 16 Rote, Weiße und Dessertweine, die diese Bewertung verdient hatten, und noch einmal neun, die sich mit etwas Flaschenreife dorthin entwickeln könnten. Sie kamen aus Italien, Südafrika, Österreich, Deutschland und Frankreich ...

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Kalifornien in Statistik-Falle

0 (19. Oktober 2013)   Wie schon vor einigen Jahren Deutschland und im vergangenen Jahr Österreich, scheint sich jetzt auch die kalifornische Exportstatistik mit dem leidigen Problem der Re-Exporte herumschlagen zu müssen, das die bisherigen Exportdaten zu Makulatur werden lassen könnte. Schon vor einigen Jahren hatte man in Deutschland bemerkt, dass der gesamte Weinexport nur noch zum geringeren Teil tatsächlich aus deutschen Weinbergen stammte - zeitweise wurden ca. 3,5 Mio. hl exportiert, von denen aber nur noch 1,5 Mio. aus Deutschland stammten -, und die Statistiken entsprechend berichtigt. In den Jahren 2011 und 2012 führten dann ENO WorldWine und der "Weinreporter" Mario Scheuermann eine hartnäckige Auseinandersetzung mit den Österreichern, die sich lange Zeit geweigert hatten, eine solche Unterscheidung in ihren eigenen Exportzahlen vorzunehmen, und handelten sich damit reichlich rote Ohren, sprich Anwürfe, Unterstellungen und Beleidigungen ein, bevor die Österreicher letztlich doch anerkennen mussten, dass die Kritik fundiert war.


Nebel über Sonoma - auch über der kalifornischen Exportstatistik liegt derzeit ein Schleier des Zweifels. (Foto: E. Supp)

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Kleine Gläser, weniger Wein

0 (19. Oktober 2013)   Gleich zwei amerikanische Universitäten haben sich jetzt in "wissenschaflichen" Studien mit der Frage beschäftigt, ob Weinfreunde große oder kleine Gläser benutzen sollten. Nein, das ist kein vorweggenommener Aprilscherz, zumindest, wenn man dem entsprechenden Bericht auf wine-searcher.com Glauben schenken darf. Forscher der beiden Unis (Cornell in Ithaca und Iowa in Iowa City) sollen danach untersucht haben, welche Mengen ihre Versuchskaninchen sich einschenkten, wenn sie kleinere und schmalere oder aber größere und weitere Gläser benutzen. Sie fanden heraus, dass in die großen Gläser im Schnitt 11,9 % - ja, nicht etwa nur 11,8 oder 12,3 % - mehr eingeschenkt wurde als in die kleineren, ohne dass die Versuchspersonen sich darüber im Klaren waren.


Kleines Glas, wenig Wein - großes Glas, viel Wein. (Foto: E. Supp)

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Frankreich: Sturm im Weinglas

0 (19. Oktober 2013)   Frankreichs Weinindustrie ist auf den Barrikaden. Der Grund dafür ist ein Gerücht - hartnäckig, obwohl von Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll solche Pläne zumindest für die nahe Zukunft dementiert hat -, die Regierung Hollande-Ayrault wolle die Steuern auf Wein drastisch erhöhen. Damit werde, so die mächtige Lobby der zweitgrößten Exportindustrie des Landes, dem Weinbau der Grande Nation ein Dolchstoß versetzt, der tödlich sein könne. Zwei Gründe gibt es wohl für diese neue, höhere Steuer: Zum einen sind die französischen Staatskassen so leer, wie fast überall in Europa, zum anderen will die Regierung wohl der seit Jahren mehr oder weniger lautstark agierenden, mächtigen französischen Gesundheitslobby ein Stück weit entgegen kommen. Die neue Steuer, so wird argumentiert, könne den Weinkonsum zumindest auf ein "vernünftiges" Maß einschränken.


Während Frankreich immer mehr seiner großen Gewächse exportiert, gerät der Weinkonsum in der Grande Nation selbst zunehmend unter Druck. (Foto: E. Supp)

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Quo vadis Europa?

2 (20. November 2012)   Obwohl die Verantwortlichen der EU erst kürzlich ihre prinzipielle Position in der Frage der Liberalisierung der Pflanzrechte bekräftigten, allerdings den einzelnen Mitgliedsländern auch die Möglichkeit signalisierten, evtuelle Beschränkungen selbst verwalten zu können, hat sich heute das CDU-Mitglied im hessischen Landtag, Peter Seyffardt, im Hauptberuf Besitzer des Diefenhardt'schen Weinguts in Eltville-Martinsthal, zu Wort gemeldet. Er bekräftigt seine prinzipielle Opposition gegen die geplante Liberalisierung. Die Argumente sind bekannt, was aber nur wenigen bewusst ist, ist die Tatsache, dass Deutschlands Weinbau sich mit dieser Position mehr und mehr ins Abseits manövriert und seine eigene Zukunft verbaut ...

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Newspool

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