Stichwort: Frankreich

Bordeaux: Und jetzt die Hundejahre?

Unsere Topweine
 

Verkostungsreport - Eckhard Supp - 29.05.2014 - 0 Kommentare

Champagnersaison

Unsere Topweine
 

Verkostungsreport - Eckhard Supp - 19.11.2013 - 0 Kommentare

Syrah: Die eierlegende Wollmilchsau

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Um es gleich von vornherein klarzustellen: Nein, dies war keine "unparteiische" Probe, wie es ein Kommentatur auf Facebook formulierte. Es war keine Probe, deren Thema wir ausgeschrieben und zur der wir alle, die "reinpassten", eingeladen hätten. Viel eher war es eine jener Präsentationen einzelner Weinhändler, Erzeugers oder Regionen, wie wir sie jahraus, jahrein dutzend- oder hundertfach erleben. Mit einer Besonderheit allerdings ... Aber fangen wir von vorne an!

Weinhighlights - Eckhard Supp - 15.11.2013 - 0 Kommentare

Champagnerphilosophien

von Eckhard Supp - Misstrauisch war ich schon ein wenig gegenüber dieser Einladung. Nicht etwa, weil ich befürchten musste, es gäbe zu schlechte Weine, nichts zu essen und kein anständiges Bett, aber Einladungen eines einzelnen Erzeugers zu Kurzbesuchen, die im Grunde nur aus einer Verkostung und einem Abendessen bestehen, stehe ich prinzipiell kritisch gegenüber. Für die Verkostung lasse ich mir in solchen Fällen die Weine lieber nach Hamburg schicken, was für beide Seiten mit wesentlich weniger Aufwand verbunden ist, und Abendessen in größerer Journalistenrunde finde ich auch schon lange nicht mehr so spannend, dass ich sie auf keinen Fall missen möchte.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 04.11.2013 - 0 Kommentare

Französische Woche - Licht und Schatten

zu den Weinen
 

Manchmal liegen Licht und Schatten wirklich eng beieinander, zumindest räumlich oder zeitlich gesehen. Das war auch in dieser, ziemlich "französischen" Woche der Fall, in der gleich zwei Veranstaltungen Gelegenheit zum Verkosten von Weinen aus der Grande Nation boten. Die Vignerons Indépendants und Graf Graf von Thun und Hohenstein, der Eigner von Château de Frausseilles in den Côtes-du-Tarn, hatten geladen, und bevor es nächste Woche in die Champagne geht, wollte ich die Gelegenheit nicht missen.

Weinhighlights - Eckhard Supp - 23.10.2013 - 0 Kommentare

Frankreich: Sturm im Weinglas

Frankreichs Weinindustrie ist auf den Barrikaden. Der Grund dafür ist ein Gerücht - hartnäckig, obwohl von Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll solche Pläne zumindest für die nahe Zukunft dementiert hat -, die Regierung Hollande-Ayrault wolle die Steuern auf Wein drastisch erhöhen. Damit werde, so die mächtige Lobby der zweitgrößten Exportindustrie des Landes, dem Weinbau der Grande Nation ein Dolchstoß versetzt, der tödlich sein könne. Zwei Gründe gibt es wohl für diese neue, höhere Steuer: Zum einen sind die französischen Staatskassen so leer, wie fast überall in Europa, zum anderen will die Regierung wohl der seit Jahren mehr oder weniger lautstark agierenden, mächtigen französischen Gesundheitslobby ein Stück weit entgegen kommen. Die neue Steuer, so wird argumentiert, könne den Weinkonsum zumindest auf ein "vernünftiges" Maß einschränken.


Während Frankreich immer mehr seiner großen Gewächse exportiert, gerät der Weinkonsum in der Grande Nation selbst zunehmend unter Druck. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 19.10.2013 - 0 Kommentare

As time goes by (B/W)

Fotogalerien - Eckhard Supp - 02.09.2013 - 0 Kommentare

Stürmisches Frankreich: Schäden von Bordeaux bis in die Champagne

Mit großen Zerstörungen durch Stürme und Hagelschlag hatten Frankreichs Prestigeregionen seit Ende Juli zu kämpfen. Die Unwetter, die vom 26. Juli bis zum 2. August Bordeaux, die Champagne und auch das Burgund überzogen, hinterließen eine Spur der Verwüstung. Im Bordelais ar vor allem das Entre-Deux-Mers betroffen - insgesamt wurden hier 4.000 ha Rebfläche zerstört, wobei alleine das bekannte Château Bonnet der Familie Lurton den Verlust von 280 seiner 300 ha beklagen musste -, insgesamt sollen in der Region zwischen 5.000 und 10.000 ha von den Unwettern getroffen worden sein. Allein für das Entre-deux-mers gehen erste Schätzungen von einem Schaden in Höhe von bis zu 20 Mio. EUR aus.


Château Pichon Lalande - hier gab es zwar keinen Hagel, aber dafür beschädigten die Stürme Teile des Daches. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - enoworldwine - 08.08.2013 - 0 Kommentare

Frankreich verliert in China

Während Chinas Weinimport auch zu Beginn des laufenden Jahres (Januar-Mai) wertmäßig weiter gewachsen ist - mit 10,6 % Zuwachs gegenüber der Vorjahresperiode allerdings langsamer als in vergangenen Jahren -, hat Frankreich einen ernsthaften Rückschlag seiner Exporte ins Reich der Mitte hinnehmen müssen. Wie www.chinadaily.com.cn schreibt, wurden 2012 für insgesamt 660 Mio. US $ importiert, Frankreich lieferte davon nur noch 46,4 %. Das ist zwar immer noch mit weitem Abstand die Marktführerschaft, aber während die Grande Nation damit gegenüber dem Vorjahr 9,3 % verlor, holten die Konkurrenten, allen voran Spanien, Italien, die USA oder Australien mit Wachstumsraten von 30 % und mehr rapide auf.


Franschhoek und seine Weinbergen: Das neue Ziel chinesischer Investoren nach Bordeaux? (Foto: E. Supp)

Newsartikel - enoworldwine - 08.08.2013 - 0 Kommentare

Wann wird's mal wieder richtig Winter?

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Weinhighlights - enoworldwine - 02.08.2013 - 0 Kommentare

Verkaufen die Chinesen ihre Châteaus schon wieder?

Gleich vier der Weingüter des Bordelais, die in den vergangenen Jahren von Chinesen aufgekauft wurden, stehen schon wieder auf den Angebotslisten der örtlichen Makler, Villepreux, Branet, Baby und De Cugat. Wie decanter.com berichtet, sollen sie zum Besitz der chinesischen Kellereigruppe Haichang gehören, wobei noch von einigen anderen Angeboten der Agentur Bordeaux and Beyond, die derzeit zum Verkauf stehen, vermutet wird, dass sie ebenfalls Chinesen, vielleicht sogar zur selben Haichang Group gehören.


Châteaux Margaux - gehört nicht Chinesen, wird nicht verkauft. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 14.06.2013 - 0 Kommentare

Skandal: Stammt Frankreichs Weinbau aus Italien?

Frankreichs Weinfreunde wären vielleicht schockiert, wüssten Sie, was Patrick McGovern, Anthropologe und Direktor des Biomolecular Archaeology Laboratory for Cuisine, Fermented Beverages, and Health der Penn-Universität in Philadelphia jüngst herausgefunden hat. McGovern, der bereits den Mythos zerstörte, Georgien sei die Wiege des Weltweinbaus (wir berichteten ...), untersuchte jetzt erstmals Amphoren aus dem südfranzösischen Lattes (Dept. Hérault), die aus einer Zeit von vor 2.500 Jahren stammen, als in diesem Gebiet Handel zwischen Etruskern und Galliern getrieben wurde.

Newsartikel - Eckhard Supp - 14.06.2013 - 0 Kommentare

Bordeaux: Warnung vor frühzeitiger Rotwein-Alterung

Forscher der Universität Bordeaux, allen voran der bekannte Önologe Denis Dubourdieu, haben jetzt vor untypischer und zu schneller Alterung von bestimmten Rotweinen des Bordelais gewarnt. Zeichen dieser untypischen Alterung ließen sich im Auftauchen bestimmter Aromamarker (Pflaumen, gekochte Früchte und trockene Feigen) festmachen und gingen oft auch mit schneller Farbreife einher, genau wie bei den Weißweinen, bei denen die untypische Alterung vor ein, zwei Jahrzehnten ein großes Thema war.

Bordeaux, La Mission Haut-Brion (Foto: E. Supp)
Ist die Alterungsfähigkeit der prestigeträchtigen Crus des Bordelais, hier Château La Mission Haut-Brion - wirklich gefährdet? (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 14.06.2013 - 0 Kommentare

My generation

Fotogalerien - Eckhard Supp - 24.05.2013 - 0 Kommentare

Wer hat die Macht in Frankreichs Weinindustrie?

Wer ist die Schönste, pardon, wer ist der Mächtigste im ganzen (Wein)Land, hat sich die französische Weinzeitschrift Revue des Vins de France angeblich acht Monate lang gefragt und ist dabei, glaubt man einem Bericht von wine-searcher.com, zu durchaus überraschenden Ergebnissen gekommen. Insgesamt 200 Namen listen die Pariser Kollegen auf, und an der Spitze der Liste stehen weder Weingutsbesitzer noch Weinmacher oder Weinhändler, sondern Politiker und Bürokraten.


Der Chef der Domaine de la Romanée-Conti, Aubert de Villaine, steht auf Platz neun der RVF-Liste. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 22.04.2013 - 0 Kommentare

Frankreichs Export auf Rekordniveau

So viel wie nie zuvor verdient Frankreich mit seinen Wein- und Spirituosenausfuhren. Das geht aus einem Überblick hervor, der schon vor einiger Zeit auf journee-viticole.com veröffentlicht wurde. Danach wurden mit Schnaps- und Weinexporte im letzten Jahr 9,5 Mrd EUR erzielt - ein historischer Rekord und gleichzeitig eine Steiger und von 8,5 % genüber dem Vorjahr bei Weinen und von 13 % bei den Spirituosen. Die Industrie ist damit Frankreichs zweitgrößter Devisenbringer, nach der Luftfahrtindustrie, in der die Exporte etwa 20 Mrd. EUR einspülte.

Newsartikel - Eckhard Supp - 22.04.2013 - 0 Kommentare

Ist der Traum vom chinesischen Markt schon zu Ende?

China reduziert seine Importe von teurem Bordeaux. So oder so ähnlich konnte man es in den letzten Tagen und Wochen immer wieder in Presse und Online-Medien lesen. Hintergrund zu dieser Meldung waren gleich zwei Entwicklungen der letzten Zeit. Zum einen hat die neue chinesische Führung unter Generalsekretär und Staatspräsident Xi Jinping die Politik- und Wirtschaftselite des Landes dazu verdonnert, ihren "prahlerischen" Lebensstil, inklusive der Zurschaustellung teurer und teuerster Rotweinflaschen einzuschränken. Zum anderen hat sich das chinesische Wirtschaftswachstum gegenüber den schwindelerregenden Raten der jüngeren Vergangenheit deutlich abgeschwächt, wie der Wine Spectator in einem längeren Artikel analysiert.


Schluss mit Margaux, Latour und Laffite - die KP Chinas möchte den Konsum der prestigeträchtigen Bordeauxgewächse - hier La Mission Haut-Brion - eindämmen. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 22.04.2013 - 0 Kommentare

Rolland berät Château Figeac - Ziel: Premier Cru A

Eine spektakuläre Personalie, die nur wenige Tage vor dem Beginn der diesjährigen Primeur-Verkostungen im Bordelais bekannt gegeben wurde: Château Figeac, ein Premier Grand Cru Classé B aus Saint Émilion hat Michel Rolland, Frankreichs bekanntesten Weinmacher, als önologischen Berater verpflichtet. Rolland, der in Saint-Émilion bereits Château Ausone, seit jeher ein Cru Classé A, und Château Pavie, erst vor kurzem in diese Kategorie hochgestuft, berät, übernimmt den Posten auf Initiative von Marie-France Manoncourt, der Witwe des 2010 verstorbenen legendären Eigners von Figeac, Thierry Manoncourt.


Thierry Manoncourt vor dem großen Tor seines Château Figeac. (Foto. E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 22.04.2013 - 0 Kommentare

Warum trinkt Frankreich immer weniger Wein?

von Eckhard Supp - Frankreich verliert die Lust am Wein. Diesen Schluss jedenfalls legen die Zahlen zum Weinkonsum der Grande Nation in den letzten Jahrzehnten nahe. Trank 1980 noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung täglich zumindest ein Glas Wein, so ist dieser Anteil inzwischen auf 17 % zurückgegangen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum fiel seit 1965, als er noch 160 l im Jahr betrug, auf gerade mal 57 l im Jahr 2010 und wird sich, allen Prognosen zufolge, in den nächsten Jahren in Richtung 30 l im Jahr entwickeln.


Noch sind Feste wie dieses, zumal, wenn sie in Weinbauregionen gefeiert werden, ohne Wein nicht denkbar. Ob auch hier eines Tages nur noch Sprudel und Cola auf dem Tisch stehen? (Foto: E. Supp)

Blogeintrag - Eckhard Supp - 08.04.2013 - 0 Kommentare

Tous les enfants

Fotogalerien - Eckhard Supp - 06.04.2013 - 0 Kommentare