Stichwort: Liv-Ex

Sekundärmarkt weiterhin flau

Der weltweite Sekundärmarkt für edle (gereifte) Weine scheint noch immer nicht in die Gänge zu kommen. Das jedenfalls geht aus den Zahlen des Liv-Ex hervor, des wichtigtens Wein-Indexes weltweit. Nachdem dieser vor zwei Jahren einen Höchststand von ca. 360 Punkte erreicht hatte, ging es zwischen Juli 2011 und Dezember 2012 um etwa 100 Punkte bergab. Zwar schien es zu Anfang dieses Jahres, als könne sich der Index wieder erholen, aber nach den knapp 280 Punkten im März orientierte sich der Kurs wieder nach unten, um im September nur knapp über der 260er Marke zu landen. Schuld an dieser Stagnation ist sicher die anhaltende Unlust von Europäern und Amerikanern, massiv in "fine wine" zu investieren, aber auch die teilweise staatlich verordnete Zurückhaltung chinesischer Käufer.


Bereits seit zwei Jahren ist der wichtigste Index des Wein-Sekundärmarkts, der Liv-ex, weit von seinem Höhepunkt entfernt. Auch die kurze Aufwärtsphase zu Beginn dieses Jahres war nur von kurzer Dauer. (Liv-ex.com is the leading exchange for fine wine. It also provides valuations to both professional traders and wine collectors.)

Newsartikel - Eckhard Supp - 19.10.2013 - 1 Kommentar

Sekundärmarkt für Kultweine am Boden?

Was sich im vergangenen Jahr bereits andeutete (s. hier ... und hier ...) scheint nun zu einer unumstößlichen Tatsache geworden zu sein. Der Sekundärmarkt für die großen Kultweine der Welt, sprich Frankreichs, ist zusammengebrochen. Diesen Schluss legt jedenfalls die Entwicklung der beiden Londoner Indizes Liv-Ex 50 und Liv-Ex 100 - letzteren können Sie auch in einer Box auf ENO WorldWine regelmäßig verfolgen -, die sich nach einem Absturz von einem Sechstel bzw. fast einem Drittel ihrer Höchstnotierung in den letzten Wochen wieder auf dem Niveau von 2010 bzw. sogar von 2008 eingepegelt und damit den gesamten Zugewinn von 2010/11 verspielt haben.

Newsartikel - - 15.08.2012 - 0 Kommentare

Super-Premium Segment in Nöten

Die Finanzkrise der letzten Monate hat inzwischen deutlich wahrnehmbare Spuren in der Weinwelt hinterlassen. Das wird nicht nur in New York klar, wo die Finanzjongleure ihr Feiern mit Champagner deutlich zurückstreichen mussten, und der französische Prickler starke Marktverluste hinnehmen musste (wir berichteten, d. Red.). Auch in anderen Metropolen der Welt sinken derzeit die Preise von Super-Premium Weinen.

Newsartikel - - 16.11.2008 - 0 Kommentare