Stichwort: Markenweine

Quo vadis Europa? Pflanzrechte und Markenweine

(November 2011) - Obwohl die Verantwortlichen der EU erst kürzlich (s. hier...) ihre prinzipielle Position in der Frage der Liberalisierung der Pflanzrechte bekräftigten, dabei allerdings den einzelnen Mitgliedsländern die Möglichkeit signalisierten, eventuelle Beschränkungen selbst verwalten zu können, hat sich das CDU-Mitglied im hessischen Landtag, Peter Seyffardt, im Hauptberuf Besitzer des Diefenhardt'schen Weinguts in Eltville-Martinsthal, jetzt erneut zu Wort gemeldet. Seyffardt bekräftigt seine prinzipielle Opposition gegen die geplante Aufhebung der Pflanzrechtsbeschränkungen, eine Position, die uns in letzter Zeit so oft und so massiv kundgetan wird, dass man eigentlich nur noch versucht ist, sie immer sofort zu entsorgen.


Deutschland verfügt nur noch über minimale Pflanzrechte, ganz anders als beispielsweise Spanien, Frankreich, Italien oder auch Österreich. Regionen wie das süditalienische Apulien - im Foto die Trulli von Alberobello - könnten vom Stopp der Liberalisierung profitieren. (Foto: E. Supp)

Editorial - Eckhard Supp - 20.11.2012 - 2 Kommentare

Bordeaux - Was drin ist, steht auch drauf 

Jahrzehntelang haben sie tapfer Widerstand geleistet, die Gallier einer bekannten Weinbaugegend des französischen Départements Gironde, aber letztlich mussten sie dem übermächtigen Feind doch nachgeben, um nicht ganz unterzugehen. Die Rede ist nicht von den kriegerischen Nordfranzosen um Asterix und Obelix, sondern von den Weinerzeugern des Bordeauxgebiets, die zunehmend die Sortenzusammensetzung ihrer Weine auf dem Etikett vermerken - noch vor wenigen Jahren undenkbar!

Newsartikel - - 06.05.2006 - 0 Kommentare

Kultweine mit globalem Zuschnitt 

Bernard Magrez, Gründer und Chef des Handelshauses William Pitters in Bordeaux, will den Markt der Kult- oder Sammlerweine und den der großen Marken zusammenführen. Sein Projekt: Unter einem einheitlichen Markennamen - seinem eigenen - Mikrocuvées mit (erhofftem) Kultstatus aus den wichtigsten Anbaugebieten der ganzen Welt zu vermarkten.

Newsartikel - - 28.08.2005 - 0 Kommentare